Reichenau an der Rax

Zu Zeiten der Monarchie war Reichenau an der Rax so etwas wie das Bad Ischl Niederösterreichs: Urlaubsdestination für den Kaiser und alpiner Zweitwohnsitz für Großbürger und Künstler aus Wien. In der schmucken Marktgemeinde (2500 Einwohner) an der Südbahn zeugen der Kurpark und Immobilien wie die „Rudolfsvilla“ noch heute von der mondänen Geschichte; im Sommer pflegen die Festspiele Reichenau das kulturelle Erbe der Region. Ähnlich wie der nahegelegene Semmering profitiert Reichenau von der Kombination aus pittoresker Gebirgslandschaft und Großstadtnähe. Dazu kommt, dass die Raxalpe mit ihrem Hochplateau ein ideales Wandergelände für nicht so kletterfeste Touristen aus dem Flachland darstellt. Spätestens seit der Eröffnung der Raxseilbahn – die Talstation befindet sich außerhalb des Hauptorts, in der Katastralgemeinde Hirschwang – im Jahr 1926 ist die Rax einer der beliebtesten „Hausberge“ der Wienerinnen und Wiener.

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